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Tag 1-3 - anders als geplant

Aktualisiert: 19. Juli 2025

Das Abenteuer beginnt mit Verspätung

und anders als geplant.

Beinahe ist der Lagerraum zu klein,

in den wir unser Hab & Gut bringen;

für das Putzen und Packen,

die Wohnungsübergabe und alle Vorbereitungen brauchen wir so viel länger als geplant.


Als wir endlich endlich im Transporter nach München sitzen,

mit Fahrrädern, Anhänger und allem Gepäck,

regnet es zeitweise so sehr,

dass wir nur mit 40km/h und Warnblinkanlage auf der rechten Spur weiterfahren können.


Ich google unentwegt die Wetterprognosen für die nächsten zwei Monate und lese, dass Meterologen für den restlichen Sommer 2025 entweder extreme Hitze oder Unwetter und „monsunartigen Starkregen“ erwarten.

Na prima.


Die Pension in München entpuppt sich

als Absteige

(Wes lernt ein neues Wort).

Ich bin wirklich nicht pingelig,

aber Mäusefallen im Zimmer und Spuren früherer Gäste im Bad hatte ich nicht erwartet.

Den versprochenen Hinterhof für die Fahrräder gibt es auch nicht, wir wuchten alles in den zweiten Stock.


Weil es am nächsten Tag weiterregnen soll und wir immer noch unfassbar müde sind,

beschließen wir, noch eine Nacht zu bleiben

(allerdings in einer anderen Unterkunft).


Wir erkunden München etwas und freuen uns,

wie hundefreundlich alle sind.

Wes trinkt seine erste Maß

und wir planen Route und Zeltplätze

für die ersten Tage.


Von München aus wollen wir

durch Österreich, Deutschland, Frankreich

und Belgien bis in die Niederlande fahren

und dort die Fähre nach England nehmen.

Ich erkläre in einem späteren Beitrag hier

nochmal genauer, wo uns der Weg entlang führt und warum.


Als wir in einem Brauhaus sitzen,

uns durch die bayerischen Köstlichkeiten probieren, der Regen draußen gegen die Fenster prasselt und wir auf der Karte das Abenteuer sehen, dass vor uns liegt,

beginnt die Vorfreude in meinem Bauch zu prickeln.



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